Tierarztpraxis Dr. J.-M. Muller Logo

Praxisleistungen

 

BILDGEBENDE VERFAHREN

ULTRASCHALL

->Abdomensonographie (Bauchultraschall)

Die Ultraschalluntersuchung (Sonographie, oft als US abgekürzt) gehört zu den wichtigen Untersuchungstechniken in der tiermedizinischen Diagnostik. Diese Untersuchung wird von den tierischen

Patienten meist gut toleriert, da keine Schmerzen verursacht werden. Die Sonographie kann so zur weiteren Abklärung von Erkrankungen der inneren Organe, wie z.B. Leber, Milz, Harnblase, Nieren

oder Gebärmutter, sowie von Flüssigkeitsansammlungen eingesetzt werden . Durch den Einsatz moderner Schallköpfe ist es möglich, auch sehr oberflächliche Strukturen, wie beispielsweise

Veränderungen der Gesäugeleiste, der Hoden sowie oberflächlich liegende Tumore zu untersuchen.

Zusätzlich besteht die Möglichkeit, unter Ultraschallkontrolle Punktionen (Feinnadelbiopsien zur zytologischen Untersuchung) zu diagnostischen Zwecken durchzuführen. Durch die Anwendung des

Doppler-Effekts kann die Aussagekraft der Sonographie erheblich erhöht werden. Das Doppler-Verfahren wird z. B. bei den nachfolgenden Untersuchungen verwendet:

- Herzultraschalluntersuchungen

- Blutfluss-Geschwindigkeit

- Beurteilung von Herzklappenfehlern

- Verengungen (Stenosen)

- Kurzschlussverbindungen (Shunts)

< ->Echokardiographie (Herzultraschall)

Definiert wird die Echokardiographie als Untersuchung des Herzens mittels Ultraschall. Sie ist eine der wichtigsten, nicht invasiven (d. h. nicht eingreifenden) Untersuchungsmethoden des Herzens

und mittlerweile unverzichtbarer Bestandteil der Kardiologie (= Lehre vom Herzen).Mit Hilfe des Herzultraschalls ist es möglich, eine Reihe von erblichen so wie altersbedingten Herzkrankheiten zu diagnostizieren.

Zur Durchführung eines Herzultraschalls benötigt ihr Tier meist keine Sedation, da das behutsame Hinlegen und Festhalten von der Mehrheit der Patienten gut toleriert wird.

->RÖNTGENUNTERSUCHUNGEN

Die Röntgenuntersuchung gehört mit zu den wichtigsten diagnostischen Massnahmen, wie zum Beispiel bei der Untersuchung auf eventuelle Brüche, Tumore, Bandscheibenvorfälle, Blasensteine, Herzveränderungen etc..

Die meisten dieser Röntgenbilder können ohne Sedation angefertigt werden.

->Dentalröntgen (Zahnröntgen)

Bei Verdacht von Frakturen (Brüchen) im Kieferbereich nutzen wir in der Praxis ein spezielles Dentalröntgengerät. Auch bei einer Zahnreinigung ist es teilweise nötig, ein Röntgenbild zu erstellen, um beispielsweise

entscheiden zu können, ob ein Zahn erhalten werden kann oder entfernt werden muss.

->HD Röntgen - Röntgen der Hüfte

HD steht für Hüftdysplasie oder Hüftgelenksdysplasie und bezeichnet eine Fehlentwickelung des Hüftgelenks. Betroffen können alle Hunde- und auch einige Katzenrassen sein, vorwiegend jedoch Tiere mit großem Körperbau, wie z. B. der deutsche

Schäferhund oder die Maine Coon Katze.Die Erkrankung ist überwiegend genetisch bedingt, kann aber auch durch Fehlfütterung oder Fehlbelastung des Tieres verstärkt werden. Aus diesem Grund ist eine frühzeitige Diagnose wichtig.

Dazu bieten wir in unserer Praxis eine Untersuchung per Röntgendiagnostik an.

Da einige Zuchtverbände eine nachgewiesene HD-Freiheit zur Zulassung der Zuchttauglichkeit fordern, ist es nötig offizielle Röntgenaufnahmen zu erstellen. Diese werden dann zur Auswertung an den jeweiligen Verband geschickt. Selbstverständlich

besteht die Möglichkeit Ihren Hund ohne offiziellen Hintergrund auf die HD zu untersuchen, damit sie Ihrem Haustier ein möglichst schmerzfreies Leben trotz Erkrankung gewährleisten können.

->ED Röntgen - Röntgen der Ellbogen

ED ist die Kurzform für Ellbogendysplasie. Es handelt sich hierbei um einen chronisch verlaufenden Krankheitskomplex bzw. Verschleiß des Ellbogengelenks. Eine Ellbogendysplasie kann bei allen Hunderassen auftreten. Betroffen sind vor allem

schnellwüchsige, große Rassen wie z. B. Rottweiler, Berner Sennenhund, Neufundländer, Labrador Retriever und Deutscher Schäferhund.Die vererbliche ED entwickelt sich in der späten Wachstumsphase bei vier bis acht Monate alten Jungtieren.

Zunächst ist oft nur zu bemerken, dass die Kleinen weniger gerne laufen und häufiger zu einer Art „Zuschauer“ werden, anstatt mit anderen zu spielen.

Eine frühzeitige Diagnose ist wichtig, um den Folgen einer Erkrankung wie z.B. schmerzhaften Arthrosen vorzubeugen. Die Ellbogendysplasie ist überwiegend genetisch bedingt, kann aber zudem durch Fehlfütterung oder -belastung des Tieres verstärkt werden.

Oftmals wird neben dem ED Röntgen auch gleich ein HD und OCD Röntgen durchgeführt, um jegliche Krankheitskomplexe ausschließen oder feststellen zu können.

->OCD Röntgen – Röntgen des Schultergelenks

OCD oder auch OD steht für Osteochondrosis dissecans und ist eine Wachstumsstörung der Schultergelenke. Eine OCD kann bei allen groß- und schnellwüchsigen Hunderassen auftreten; häufig sind Hunde ab einem Gewicht von 25 Kilogramm betroffen. Die Osteochondrosis dissecans

entwickelt sich in einem Alter von vier bis zwölf Monaten.

Entstehen kann eine OCD durch die zu schnelle Teilung der Knorpelzellen. Dies hat zur Folge, dass der Verknöcherungsvorgang zu langsam voran schreitet und der Gelenkknorpel verdickt. Durch eine fehlende Durchblutung des Knorpels und daraus resultierender Nährstoffunterversorgung

stirbt er nach einiger Zeit ab. Durch diesen Prozess ist der „gesunde“ Knorpel nicht mehr mit dem Knochen verbunden. Es kann zu einer schmerzhaften Entzündung kommen, welche behandelt werden muss.

Wir bieten in unserer Praxis die HD-, ED- und OCD-Untersuchungen per Röntgendiagnostik an, welche standardmäßig in Narkose durchgeführt werden, da das Tier in bestimmten Positionen gelagert werden muss.

Dies wäre im Wachzustand nur bedingt möglich und schließt eine zuverlässige Auswertung der Röntgenaufnahmen aus.

Bei offiziellen Untersuchungen bitten wir darum, die nötigen Papiere 2-3 Tage vor dem Untersuchungstermin in der Praxis abzugeben.

Hierzu gehören die Ahnentafel und die Beurteilungsbögen der entsprechenden Untersuchungen. Diese bekommen Sie bei Ihrem Züchter oder dem jeweiligen Verein.